Der Schwenkkran – effizient Bewegen und ergonomisch Heben

Schwenkkrane sind eine wirtschaftliche Lösung für vielfältige Handhabungsaufgaben. Ob im Wareneingang oder -ausgang, bei der Fertigung, Montage oder Prüfung – Schwenkkrane bieten die Möglichkeit eines ergonomischen Transports von Gütern.

Oft werden Schwenkkrane zu Unrecht als Kompromisslösung im Vergleich zu Portalen angesehen. Doch sie eigen sich vor allem – im Gegensatz zu Portalkranen – Aufgaben an einem räumlich begrenzten Arbeitsplatz zu erfüllen.

Die Flexibilität eines Schwenkkrans lässt sich sehr gut am Beispiel der folgenden Applikation zeigen. Der Säulen-Schwenkkran soll an verschiedenen Stellen genutzt werden, um Säcke zu handhaben. Die Besonderheit – die verschiedenen Arbeitsplätze befinden sich nicht nur in verschiedenen Räumen, sondern auch auf unterschiedlichen Etagen.

Daher ist er auf einer mobilen Bodenplatte ezzLINKmobil aufgebaut, die mit einem Palettenhubwagen oder einem Stapler bewegt werden kann. Der Kran ist komplett ausgerüstet mit einem Handhabungssystem, Energieversorgung mit CEE-Stecker 400V 16A, betriebsbereit an jedem gewünschten Einsatzort. Die Säule ist höhenverstellbar, zum Durchfahren von Türen und Unterfahren von Rohrleitungen und Kabeltrassen. Außerdem besitzt er einen geteilten Ausleger für den Transport im Lastenaufzug.

Fakten im Überblick: Daten gängiger Schwenkkrane:

  • Tragfähigkeit: bis 1000 kg
  • Auslegerlänge: 8 m
  • Schwenkbereich: 270° (Sonderausführung bis 360°)
  • Schwenken: manuell

Sowohl in der Standardausführung als Wand- und Säulenschwenkkran, mit eigener Säule oder an einer im Gebäude vorhandenen Säule montiert, sind Schwenkkrane die optimale Lösung für definierte Arbeitsplätze und flexibel integrierbar. Mit Reichweiten von der Säule von bis zu 8 m, was einen Arbeitsbereich von bis zu 16 m schafft, können auch große Arbeitsbereiche abgedeckt werden.
In einer engen Arbeitsumgebung oder bei Staplerverkehr sind Säulen nicht erwünscht. Daher können Schwenkkrane auch von der Decke abgehängt werden.

Die Bewegung von Schwenkkranen besteht stets aus zwei Komponenten: Das Schwenken des Auslegers erfordert eine höhere Bedienkraft als das Verfahren des Laufwagens entlang dem Ausleger. Um die Bedienung, insbesondere das Schwenken, zu erleichtern sind Aluminium-Ausleger zu bevorzugen. Die beim Schwenken beschleunigte Masse beträgt im Vergleich zu Stahl-Auslegern circa 50 %.

Je nachdem welche Güter bewegt werden müssen, gibt es verschiedene Hebezeuge: Kettenzüge, Seilzüge, Seilbalancer oder Vakuumheber. Dementsprechend können die unterschiedlichsten Güter wie Säcke, Kartons, Kisten, Eimer und vieles mehr bewegt werden. Durch seine Flexibilität ist der Schwenkkran ein effizienter und ergonomischer Helfer. So bietet Best Handling Technology ein Komplettsystem mit Hebehilfe und Schwenkkran.