
Die Saugfläche ist nur ein Teil der Aufgabe
Eine Vakuumaufnahme muss an einer geeigneten Oberfläche anliegen und die Last während der vorgesehenen Bewegung halten. Bei langen oder sperrigen Bauteilen kommen weitere Fragen hinzu: Wo liegen die Aufnahmepunkte? Wie verändert sich die Ausrichtung? Und wie bleibt die Zielposition erreichbar?
Die folgenden Videos zeigen zwei unterschiedliche Anwendungen. Sie veranschaulichen die Auswahlkriterien; die gezeigten Aufnahmen sind keine universell austauschbaren Werkzeuge.
Lange Bauteile mit verstellbaren Saugerpositionen aufnehmen
Beim langen Profil wird zunächst die äußere Saugerposition an der Traverse eingestellt. Danach wird das Bauteil aufgenommen, seitlich verfahren und wieder abgelegt. Die Verteilung der Aufnahmepunkte muss zur Länge, Geometrie und Schwerpunktlage passen.

Lange Bauteile greifen: vom Einstellen der Sauger bis zum Absetzen
Mit dem Laden dieses Videos stimmen Sie der Datenübertragung an YouTube (Google) zu. Sie können das Video hier schließen oder die Einwilligung über die Cookie-Einstellungen widerrufen.
Deutsche Tonspur mit KI-Sprecherstimme.
Für eine neue Anwendung sind die tatsächlich nutzbaren Kontaktflächen entscheidend. Ausschnitte, Unebenheiten, Beschichtungen und unterschiedliche Varianten beeinflussen die Saugeranordnung. Auch die Bauteilsteifigkeit und die zulässige Verformung gehören in die Prüfung.
Heizkörper seitlich greifen und auf einer Palette absetzen
Beim Heizkörper setzt die Vakuumaufnahme an der Seitenfläche an. Das Hebegerät führt den vertikalen Hub; die Bedienperson richtet das Bauteil im Raum aus und setzt es kontrolliert auf der Palette ab. Der Greifer muss dabei sowohl zur Kontaktfläche als auch zur geforderten Lage der Last passen.

Heizkörper mit Vakuumaufnahme heben und auf der Palette absetzen
Mit dem Laden dieses Videos stimmen Sie der Datenübertragung an YouTube (Google) zu. Sie können das Video hier schließen oder die Einwilligung über die Cookie-Einstellungen widerrufen.
Deutsche Tonspur mit KI-Sprecherstimme.
Damit die Bewegung am Arbeitsplatz funktioniert, müssen Bediengriffe erreichbar bleiben und die Palette ausreichend zugänglich sein. Neben dem reinen Lastgewicht zählen Schwerpunkt, Greifhöhe und Freiraum zum Drehen und Lösen.
Welche Angaben braucht die Auslegung?
| Angabe | Bedeutung für die Handhabung |
|---|---|
| Gewicht und Abmessungen | Belastung des Werkzeugs und erforderlicher Arbeitsraum |
| Oberfläche und Werkstoff | Nutzbare Saugflächen und geeignete Sauger |
| Schwerpunkt und Steifigkeit | Anordnung und Abstand der Aufnahmepunkte |
| Varianten | Einstellbereich oder erforderlicher Werkzeugwechsel |
| Aufnahme und Ablage | Zugang, Hubhöhe und Freiraum zum Lösen |
| Bewegung | Geführtes Heben, seitliches Verfahren und erforderliche Ausrichtung |
Vakuumversorgung, Überwachung und Verhalten bei einer Störung müssen für die konkrete Kombination ausgelegt werden. Aus dem Video allein lassen sich weder eine freigegebene Tragfähigkeit noch eine pauschale Eignung für andere Oberflächen ableiten.
Vom Bauteil zur passenden Lösung
Das Lastaufnahmemittel wird gemeinsam mit Hebegerät und Tragsystem ausgewählt. Als Systeminformationen dienen der Balancer ezzFLOW und die Kransysteme ezzLINK; die Auswahl folgt Ihrer tatsächlichen Handhabungsaufgabe. Weitere Anwendungsfelder finden Sie unter Werkstücke und Sondergüter.
Beschreiben Sie uns das Bauteil, seine Oberfläche sowie Aufnahme, Bewegung und Ablage. Gewicht, Abmessungen und Varianten helfen, die Greiflösung zu prüfen.